Liebigstraße 14 in Berlin geräumt!

Am 2. Februar 2011 wurde in Berlin das Wohnprojekt in der Liebigstraße 14 geräumt. Das 1990 besetzte Wohnhaus ist somit das jüngste Beispiel der Räumungsserie in Berlin und anderen Orten. Auch hier gingen die über 2000 eingesetzten Polizeibeamt_innen während der Räumung und den folgenden Demonstrationen mit äußerster Brutalität gegen die Besetzer_innen und Demontrant_innen vor. Mit der Räumung besitzt Berlin-Friedrichshain einen alternativen Wohn- und Kulturraum weniger, der sich der Gentrifizierung des Stadtteils entgegenstellt.
Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit den ehemaligen Hausbewohner_innen der Liebig14. Wir verurteilen das Verhalten der Hausbesitzer, der Verantwortlichen in der Stadtpolitik und der Polizei. Alternative und Autonome Zentren dürfen weder fehlen noch zerstört werden. Besonders während wir uns um die Schaffung eines Wohn- und Kulturprojekts bemühen, können wir nur veruteilen, dass andernorts solche geräumt werden.
Daher freuen wir uns über die zahlreichen Protestaktionen in Berlin und vielen anderen Städten.
Für autonome Wohn- und Kulturzentren in Darmstadt, Berlin und überall!